STUTTGART/WILHELMSDORF – Die Schüler*innen der neunten Klassen der Otto-Lilienthal-Realschule Wilhelmsdorf haben im Rahmen eines Besuchs im Landtag von Baden-Württemberg die Gelegenheit genutzt, mit Landtagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Ravensburg-Tettnang ins Gespräch zu kommen. Für die Grünen stand Anna Wiech den Jugendlichen Rede und Antwort.
Nach dem Besuch einer Plenarsitzung diskutierten die Schüler*innen mit großer Offenheit und Sachkenntnis über aktuelle politische Fragen. Besonders die Themen bezahlbarer Wohnraum, Integration, Bildungspolitik, Energieversorgung und gesellschaftlicher Zusammenhalt standen im Mittelpunkt.
„Ich habe mich sehr über das große Interesse und die vielen klugen Fragen gefreut“, sagte Wiech nach dem Gespräch. „Die Schüler*innen waren hervorragend vorbereitet und haben gezeigt, dass sie sich intensiv mit politischen Themen auseinandersetzen.“
Im Austausch erläuterte die Landtagsabgeordnete die Bedeutung von gefördertem Wohnungsbau und bezahlbarem Wohnraum für junge Menschen. Außerdem sprach sie über die Herausforderungen bei der Integration internationaler Fachkräfte, insbesondere im Gesundheitswesen. „Menschen, die zu uns kommen, um beispielsweise in der Pflege zu arbeiten, wollen nicht nur einen Arbeitsplatz finden. Sie möchten Teil unserer Gesellschaft werden, Freundschaften schließen und hier ein Zuhause finden. Integration bedeutet deshalb weit mehr als Arbeitsmarktintegration“, betonte Wiech.
Auch die Energiewende und die Zukunft der Schulen wurden intensiv diskutiert. Dabei warb die Abgeordnete für weitere Investitionen in die Sanierung von Schulgebäuden und den Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung.
Für Wiech sind solche Begegnungen ein wichtiger Bestandteil ihrer parlamentarischen Arbeit: „Politik muss zuhören. Gerade junge Menschen haben einen klaren Blick auf viele Herausforderungen unserer Zeit. Der direkte Austausch ist deshalb für beide Seiten wertvoll.“
Die Landtagsabgeordneten dankten den Lehrkräften der Otto-Lilienthal-Realschule für ihr Engagement in der politischen Bildung und den Schüler*innen für das konstruktive Gespräch.
